Hilfe, der Zucker macht uns verrückt

So Ihr Lieben,

auch bei mir ist es nun soweit, dass ich einen Blog schreibe.

Es gibt soo viele spannende Themen, von denen ich euch gern meine Sicht der Dinge mitteilen möchte.

Da ja nun die besinnliche Weihnachtszeit allgegenwärtig ist, werde ich heute erst einmal das für mich aktuellste und auch sehr aufreibende Thema „Zucker“ aufschreiben.

Ich selbst versuche meine Kinder möglichst wenig mit Zucker in Kontakt zu bringen. Da sie aber im Kindergarten sind, ist das am Tag manchmal nicht so einfach. Das beginnt schon häufig mit dem Mittagessen, welches fertig gekocht in den Kindergarten gebracht wird. Aber das ist ja noch nicht einmal das Schlimmste.

Viel schlimmer ist, dass die Kinder ganz besonders in der Weihnachtszeit mit Zuckerzeug und Süßigkeiten zugeschmissen werden. Ich bin dann nur noch hektisch am wegsortieren, in der Hoffnung, dass sie es vergessen und nicht mehr danach fragen. Aber leider, wenn der Nikolaus im Kindergarten ein Päckchen mit sechs verschiedenen Süßigkeiten reinlegt und dabei dann auch noch die obligatorische Mandarine und die Nüsse vergisst, landet doch das ein oder andere Stück davon im Mund der Kinder. Am Abend hat man dann den Salat mit völlig hysterisch schreienden Kindern, die selber nicht wissen, warum sie gerade wie wahnsinnig ausrasten und rumschreien müssen. Dieses Verhalten kenne ich sonst nicht von ihnen und habe es bisher nur „von außen“ bei Fremden beobachten können. So ist es dann auch schnell vorbei mit Besinnlichkeit zum Weihnachtsfest…Aber die Kleinen können nichts dafür. Wir sind es, die hier die schützende Hand darüber legen müssen bis sie groß genug sind um sich damit selbst zu regulieren.

Was ich aber auch absolut nicht verstehe ist, warum die Erwachsenen immer das Gefühl haben, man könne Kindern nur mit Süßem was Gutes tun. Welchen positiven Nutzen soll das für das Kind haben?Ich kann keinen erkennen. Und es gibt auch keinen, denn Kinder werden von Zucker einfach aggressiv, süchtig und aufgedreht. Lediglich der Erwachsene, der es verteilt fühlt sich gut, weil die Kinder sich natürlich freuen.

Den Kindern wird auch ständig im Beisein der ungefragten Eltern was Süßes angeboten, beim Einkaufen, bei Nachbarn, vielleicht sogar bei Oma und Opa (bestimmt ganz häufig, bei uns zum Glück nicht).

Aber habe ich nicht als Mutter, oder wir als Eltern die Aufgabe und das Recht den Zuckerkonsum meines Kindes stets im Auge zu haben, damit es nicht in diese Zuckerabhängigkeit kommt und natürlichen Geschmack und natürliche Süße nicht vergisst?

Wie denkt ihr darüber? Seht ihr das auch so kritisch? Oder seid ihr da lockerer? Oder möchtet ihr gern konsequenter in eurem Handeln sein, wisst aber nicht, wie ihr es richtig umsetzen sollt?

Schreibt mir doch eure Gedanken hierzu.

Ich freue mich auf euch!

Alles Liebe und bis zum nächsten Thema

Eure Sina Könnecke